Lernkarten als Einladung zum Handeln
Viele kennen Lernkarten als Frage auf der Vorderseite und Antwort auf der Rückseite. Für das Wiederholen kann dieses Format nützlich sein. Explorer Kids verfolgt mit seinen digitalen Missionskarten einen anderen Schwerpunkt: Eine Karte führt in eine Aktivität.
Das Kind soll nicht nur eine Information wiedergeben. Es bekommt einen Anlass, genauer hinzusehen, etwas zu gestalten oder eine Vermutung auszuprobieren. Aus der Karte wird ein Ausgangspunkt für eigenes Tun.
Was eine gute Missionskarte verständlich macht
Damit Kinder loslegen können, brauchen sie Orientierung. Eine Mission sollte erkennen lassen, worum es geht, was benötigt wird und welcher Schritt zuerst kommt. Zu viele gleichzeitige Aufgaben können den Anfang unnötig schwer machen.
- Ein konkreter Anlass: Was wollen wir entdecken oder herausfinden?
- Ein erreichbarer Einstieg: Was machen wir als Erstes?
- Passende Unterstützung: Wo hilft ein Hinweis oder ein Beispiel?
- Eine Frage zum Abschluss: Was haben wir bemerkt, und was überrascht uns daran?
Lernkarten für Kinder von 5 bis 10 Jahren
Ein fünfjähriges Kind und ein zehnjähriges Kind können denselben Ort entdecken und dabei ganz unterschiedliche Fragen bearbeiten. Bei Jüngeren stehen häufig konkrete Wahrnehmung, Benennen und einfache Vergleiche im Vordergrund. Ältere können Zusammenhänge untersuchen, Vermutungen begründen und unterschiedliche Möglichkeiten abwägen.
Explorer Kids unterscheidet deshalb die Altersgruppen 5–6, 7–8 und 9–10 Jahre. Das Alter gibt eine Orientierung; Erwachsene können gemeinsam mit ihrem Kind entscheiden, wie viel Unterstützung gerade passt.
Digitale Adventure-Packs, echte Erlebnisse
Die auf dieser Website gezeigten Explorer Adventure-Packs und die Kartenbox gehören zur digitalen Welt der App. Ihr bestellt hier keine gedruckten Karten. Die Adventure-Pack-Öffnung macht den Einstieg zu einem kleinen Ereignis; die Mission selbst führt anschließend in eure Umgebung.
Die ersten drei Welten heißen Outdoor Explorer, City Explorer und Indoor Explorer. Jede umfasst 25 Missionen. Auf der Website könnt ihr die Verpackungen kennenlernen und öffnen. Die eigentlichen Missionskarten bleiben dabei noch verborgen.
So finden Lernkarten Platz im Familienalltag
Wählt eine Aktivität passend zum Moment. Habt ihr Zeit für einen Spaziergang? Seid ihr ohnehin unterwegs? Oder wollt ihr zu Hause etwas ausprobieren? Es hilft, Material und Vorbereitung vor dem Start gemeinsam anzusehen.
Lasst die Karte eine Hilfe sein und keinen starren Ablauf. Wenn eine Beobachtung besonders spannend wird, darf daraus ein eigenes Gespräch entstehen. Mehr Ideen für diese Verbindung findet ihr unter offline lernen und Worldschooling im Alltag.
Wenn eine Frage offenbleibt: Linky
Linky ist der kleine Begleiter in Explorer Kids. Mit Buch, Entdeckerlicht und einer Portion Neugier hilft er durch die Missionen. Er gibt einen Hinweis, wenn ihr feststeckt, und begleitet den Moment, in dem eine Idee verständlich wird.
Die App ist noch in Entwicklung. Wer das Prinzip der Karten genauer kennenlernen möchte, findet im Überblick zu Kids Missions den Weg vom digitalen Impuls zum echten Abenteuer.
Ein Adventure-Pack. Eine neue Perspektive.
Lernt die World-Explorers-Welt kennen. Öffnet ein digitales Adventure-Pack und entdeckt, wohin eure Neugier euch führen könnte.
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